Ökumenischer Festgottesdienst mit Albanimahl

Das neue Pfabü zum Thema «Damit aus Fremden Freunde werden» ist erschienen

27.09.2016

Editorial

Wer von Ihnen schon einmal eine Flug- oder Bahnreise gemacht hat, hat mit Sicherheit das bunte und hektische Treiben auf den Bahnsteigen oder in den Abflughallen erlebt. Da hetzten völlig fremde Menschen an einander vorbei und jede und jeder will so schnell wie möglich den eigenen Flieger oder Zug erreichen. Vielleicht ist es Ihnen dann auch schon passiert, dass sie im Zug oder Flieger selber jemanden ansprachen oder von ihrem fremden Nachbarn angesprochen wurden. Und auf einmal ist der völlig Fremde nicht mehr ganz so fremd, denn mindestens die Stimme und deren Unterschiedlichkeit haben Sie gehört. Vielleicht tauschen sie sich dann auch mit ihrem Sitznachbarn aus, und so wird innerhalb des Gespräches der völlig fremde Mensch neben Ihnen ein klein wenig bekannter. Aus dem ganz fremden Menschen wird ein Mensch, über den Sie etwas wissen. Am Ende wünschen sie sich vielleicht gegenseitig noch eine gute Zeit oder einen schönen Aufenthalt.

In unserer letzten Pfarreibulletin-Ausgabe haben wir einen Blick auf die verschiedensprachigen Gottesdienste innnerhalb unserer Pfarreien geworfen. Bei der Erstellung des Heftes bemerkten wir schnell, dass da mehr ist, als die Missionen, die immer wieder bei uns Gottesdienst feiern. So möchten wir in dieser Ausgabe gerne die verschiedenen Gemeinschaften vorstellen, die im letzten Heft noch keine Möglichkeit hatten, zu Wort zu kommen. Ausserdem möchten wir auch einen Blick über den Tellerrand, das heisst in diesem Fall über die Gottesdienste feiern hinaus, werfen. Denn auch ausserhalb der verschiedenen Gottesdienste erleben wir immer wieder neue und spannende Begegnungen. Diese Vielfalt gleicht einem kunterbunten Garten und von diesem bunten Garten möchten wir mit Ihnen zusammen mehr kennen lernen und erleben. So werden vielleicht aus den im ersten Moment fremden Menschen neben mir Menschen, deren Sprachmelodie mir bekannt wird und vielleicht kann aus dem Fremden neben mir ein Bekannter werden. Wobei – bekannt ist er mir doch schon, wenn ich das erste Mal mit ihm rede.

Damit aus Fremden Freunde werden, braucht es im ersten Moment nicht viel, aber das Wenige kann viel verändern.

Für die Redaktion
Michael Kolditz 

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