Altarbild

09.04.2018

Was hängt denn da?

Bestimmt haben Sie sich schon gewundert, dass das Kruzifix im Altarraum durch ein 3 teiliges Bild (Tryptichon) verdeckt wird. Die Idee für das Bild kam von verschiedenen Seiten. Am Erlebnistag wollte man ein Gemeinschaftswerk schaffen und nach einigen Überlegungen, entschied man sich dazu, ein Bild zu gestalten, an dem die gesamte Pfarrei mitarbeiten konnte.

Motivwahl:

Auch hier kam die Inspiration aus der Gemeinde: denn das Kreuz erinnert uns das ganze Jahr hindurch an das Leiden und Sterben Jesu. Doch Karfreitag und die Karwoche ist lediglich einmal im Jahr. Was ist mit dem Rest des Jahres? Ja, den Rest des Jahres feiern wir die Auferstehung - der Sieg des Lebens über den Tod.

Klassische Auferstehungsszene?

Eine klassische Auferstehungsszene ist es nicht: kein leeres Grab, kein Jesus, keine Maria. Dafür eine Verfremdung von Da Vinci's letztem Abendmahl. Stefan Heinichen sah das Bild als Inspiration; vor allem das Licht, dass (im Original) hinter Jesus in den Raum fällt. So stellt er sich die Auferstehung vor.

Ran an die Arbeit!

Am Erlebnistag 2017 durfte die Gemeinde dann an die Pinsel und die Farben. Stefan Heinichen skizzierte das Bild und alle die Freude und Lust hatten, durften ein Quadrat ausmalen. Später haben sich dann die Unti-Kinder auch verewigt. Die Quadrate bilden nun Wandteppiche. Mit ein wenig Überarbeitung wurde das Bild kurz vor Ostern fertiggestellt. Es ist einerseits ein Gemeinschaftswerk und andererseits eine Einheit. Danke an alle die Mitgearbeitet haben!

Feedback?

Das Bild wird voraussichtlich bis Pfingsten hängen bleiben. Scheuen Sie sich nicht uns Rückmeldung zu erstatten. Über Kunst lässt sich ja bekanntlich streiten.